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ABSTRACT MAELSTROM PARAGON
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| ROCK HARD
- Ausgabe 208 (09/2004) | verfasst von: Robert Pöpperl-Berenda | 9 von 10 Punkten |
Die Magdeburger Schwarzmetaller HIDDEN IN THE FOG wandeln auf den Spuren der
legendären Emperor und haben sogar mehr Gespür für klassische Musik als Norwegens Mastermind Ihsahn. Allein der Titeltrack
lädt schon zum Abtauchen in ein eigenes musikalisches Universum ein, das vor Details nur so strotzt. Neben brutalen
Prügelparts gibt es barocke Einschübe aus dem Fundus Händels zu entdecken; einer Vielzahl progressiver Breaks und Modulationen stehen
knackige Riffs und apokalyptische Gitarren-Attacken gegenüber. Da muss man einfach die Repeat-Funktion in Anspruch nehmen. Die restlichen
drei Songs zeigen ebenfalls bombastischen Black Metal vom Feinsten. HIDDEN IN THE FOG bieten nicht den üblichen Schwarzmetall-Einheitsbrei
wenig talentierter Satansbraten, sondern sind in ihrem Genre die Entsprechung der genialen Disillusion.
FAZIT: Noch ein Kandidat für den Titel "Newcomer des Jahres"!
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| Hard Rock & Metal HAMMER
- Ausgabe 03/2004 | verfasst von: Gunnar Sauermann | "Demo des Monats" |
Es bedarf keiner prophetischen Gabe, um festzustellen: HIDDEN IN THE FOG hielten längst einen
Plattenvertrag in den Händen, wenn ihr Herkunftsland Norwegen wäre. Einheimische Bands werden benachteiligt, während die Labels
lieber noch das hundertste sinnlose Nebenprojekt eines Normannen zutage fördern. Dabei liefern die Magdeburger seit Jahren trotz geringem Budget
hervorragende Demos ab. Und mit "Abstract Maelstrom Paragon" gelingt ihnen ein weiterer Schritt nach vorn auf ihrem Weg. Obwohl der
dreigliederige Titel an Dimmu Borgir erinnert, stammt die inspirierende Keimzelle für HIDDEN IN THE FOG hörbar von Emperor ab. Dazu gehören die charakteristischen Merkmale:
hoher Krächzgesang, orchestrale Keyboards und schreddernde Riff-Attacken. Ähnlich den Norwegern, werden die Werke der Ostdeutschen offenbar stetig
komplexer, und das aktuelle Demo erreicht darin einen neuen Höhepunkt. Vor allem frickelige Gitarrenparts, mehrstimmige Melodiebögen, progressive Break-Orgien,
sinfonische Details und komplexe Kompositionen zeichnen "Abstract Maelstrom Paragon" aus. Dennoch vergessen die Schwarzheimer keineswegs, gute Songs zu schreiben.
Ihre Technik-Orgien machen noch immer Sinn, und Melodien bleiben jederzeit erkennbar. Außerdem stimmt der
Härtegrad, denn dies ist Black Metal und keine süßliche Trallala-Scheiblette. Wer diesen herrlich bösartigen Technik-Hammer sein Eigen nennen will oder Emperor schrecklich vermisst,
der wende sich an folgende Adresse.
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| LEGACY Mag
- Aug. 2003 | verfasst von: Diana Glöckner | 13 von 15 Punkten |
Zwar hatte ich mit meiner Prognose zur letzten HIDDEN IN THE FOG-Veröffentlichung, die fett bei
mir punkten konnte, leider nicht recht, nämlich, dass man wohl bei der nächsten Scheibe auf die finanzielle
Unterstützung eines Labels bauen könnte, dafür hat man allerdings beim deutschlandweiten
"Local Heroes"-Bandwettbewerb den ersten Platz abgeräumt. Dies verwundert auch nicht groß, so wurde der technisch
gut ausgereifte Bombast Black Metal, den man auf der letzten CD bot, hier noch mehr verfeinert und spezialisiert.
Die deutsche Band wartet mit einer wahren Explosion an musikalischen Ideen und Motiven auf, die zwar im ersten
Moment zu überfordern drohen, dem Album aber gerade bei mehrmaligem Durchlauf die Variation und Tiefe verleihen,
die mich letztes Mal bereits zu überzeugen wusste. So werden hier in tonalem Wahnwitz die unterschiedlichsten Passagen
miteinander verknüpft, rasende Spielereien treffen auf von einschmeichelnden Melodien getragenen Midtempo-Passagen
und werden dann wieder zu einer willkürlich anmutenden Melange aus den unterschiedlichsten Rhythmus- und
Stimmungseindrücken, die in wildem Tempo übereinander herfallen. Auch stimmlich zeigt man sich ähnlich variabel
und bringt von aggressivem Schreien über gekeifte Black Metal-Vocals bis hin zu episch anmutenden Chören alle Stilarten,
die man hier passend machen kann. Während bei anderen Bands ein solcher Variantenreichtum zu einem heillosen
Chaos ausarten würde, vollbringen es HIDDEN IN THE FOG, ihrem Material durch die saubere Umsetzung und die
zwar komplexen, aber dennoch gut nachvollziehbaren Arrangements eine durchschaubare Struktur zu verleihen, die
"Abstract Maelstrom Paragon" zwar nicht zu leichter Kost macht, aber es eben schafft, einen so zu packen, dass man
sich gerne den Dauerdurchlauf gibt, um alle Details zu entdecken, die einem hier geboten werden.
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| Stayheavy.de
- Jan. 2004 | verfasst von: Daemon | 10 von 10 Punkten |
HIDDEN IN THE FOG sind ja an sich keine soooo unbekannten mehr, und doch ist “Abstract Maelstrom Paragon” für mich der erste Hörgenuss der Magdeburger Band. Nach den 2 Demos “Into The Moonlights Cold Embrace” und “Of Hidden Chronicles & And Stellar Fires” (beide ausverkauft aber auf deren Seite kostenlos runterzuladen) und dem 2001er Promo, ist dies bereits die vierte Veröffentlichung der Jungs. Und man kommt doch wirklich ins Grübeln wenn man bedenkt das auch diese noch selbstproduziert ist. Denn die Musik ist wirklich allererste Sahne, und sucht unübertrieben seinesgleichen in deutschen Landen. Sehr klassischer (im Sinne von Klassik) Black Metal mit dem gewissen Etwas, und eigenständig ist es auch. Aber man kommt nun wirklich nicht drumrum hier den Namen Emperor ins Spiel zu bringen, ich weiß nicht ob sich die Band dadurch noch geehrt fühlt, oder sie es nicht mehr hören können. Das ist auf jeden Fall ein großes Lob in Richtung Magdeburg. Denn hier wird nicht im Stile von Emperor gespielt, sondern im
Stile von Emperor komponiert. Der Musik liegt eine sehr verwandte Ästethik zugrunde wie es bei den Norwegern der Fall ist.
Und wie erwähnt spielt die Klassik eine sehr große Rolle, aber nicht wie es sonst der Fall ist durch Streicher und ganze Orchester die die Musik begleiten, nein hier dient es als Inspiration. Dies steht auch nochmal im Booklet und alle Einflüsse der Musiker kann man auf der Homepage nachlesen. Eines ist gewiss bei jedem steht Emperor, aber das ist ja auch keine Schande. Inspirieren ließ man sich unter anderem von Händel, Bach oder auch Monteverdi. Hier sind wirkliche Musiker am Werke, und das hört man auch, und wie.
Es mag beim ersten Hören etwas sperrig und sehr vertrackt anmuten, aber hier muss man sich die Zeit nehmen und sich wirklich mit der Musik beschäftigen - einfach nur konsumgeile Metalgeier können also die Finger weg lassen. Die Kompositionen sind intelligent ausgearbeitet und decken eine wahnsinnige Bandbreite an Stilmitteln ab, das Keyboard kommt sicher auch zum Einsatz - das muss es auch, denn nur so wird alles eine Einheit. Die Gitarren spielen technische Melodien, aber alles noch im Rahmen der Nachvollziehbarkeit. Hier wird nicht verkrampft versucht supergeile und schwere Riffs herzuzaubern, wenn es passt dann passt es eben.
Das Schlagzeug fügt sich dem ganzen natürlich in ähnlicher Art und Weise, mal wird ordentlich geknüppelt (aber richtig) und mal begleitet es eben nur. Das wirklich erstaunliche ist eigentlich das HIDDEN IN THE FOG sofern sie das Tempo erhöhen, an Melodien noch mal eins draufpacken, und so wahnsinnige Stimmung aufkommt, die majestätisch und auch nach vorn preschend wirkt. Etwas was ich bisher vernachlässigte ist die Stimme. Ghâsh hat eine wirklich gute Stimme, die schon manches Mal an Ihsahn erinnert (Jahaaa schon gut, ich erwähne den Namen ja nicht mehr). Aber sie ist sehr wechselhaft, und so kommt man auch mal in den Genuss von klar gesungen Passagen, oder auch mal etwas tiefer. Gesangsausbildung vermute ich hier mal. Ansonsten bewegt er sich in eben gekreischten Vocals. Live übernimmt aber auch Draug Carcharoth (Bass) die Vocals.
Die Songs an sich sind alle recht lang, 4 Stück (+Intro) in 30 Minuten. Langweilig werden sie sicher nicht, ganz im Gegenteil, man hat so manches Mal seine Mühe es für ein Lied zu halten.
Also ich muss sagen, dass sich mein sehr guter Liveeindruck bestätigt hat, dort klangen sie zwar wesentlich roher, aber wie soll man solch Lieder auch live 1:1 umsetzen? Wie gesagt, Freunde von wirklichen Kompositionen, die aber auch die Eingängigkeit nicht ganz außen vor lassen, müssen hier einfach zugreifen. Freunde der harten Gangart sollten mal reinhören. Für faire 7 Euro kann man sich den Silberling auf der bandeigenen Homepage bestellen.
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| Aberration
- Jul. 2003 | verfasst von: Tino | 5 von 5 Punkten | "HIGHLIGHT" | "best underground CD 2003" |
Ein regelrechtes Meisterwerk haben die Magdeburger hier abgeliefert. Die
Band hält null von Nischendenken und das merkt man ihrem Sound auch an. Es gibt
eigentlich keine Möglichkeit, die Songs von 'Abstract Maelstrom Paragon'
irgendwie 100% einzuordnen. Aber was kann es schöneres geben, als der Musik
einer Band zu lauschen, die Stile wie Klassik, Progressive, Black und Death miteinander
verbindet und es auch noch schafft, dem Ganzen mit ihrem eigenen Stil und
Anspruch ein dermaßen einheitliches Klangbild zu verleihen, dass man nur
den Kopf verneigen kann. Ein derart komplex wirkendes Werk mit so verschiedenen
Einflüssen ist ganz einfach noch niemandem gelungen. Orchestral, romantisch,
melodisch, klassisch, verspielt, technisch verdammt versiert gelingt Hidden
In The Fog mühelos ein Spagat zwischen Dream Theater und Dimmu Borgir oder der
klassischen Harmonie und dunkler Klänge. Es gibt zur Zeit wahrscheinlich
absolut keine Band die ähnliches vollbracht hat. Man sollte sich also unbedingt die nötige
Zeit nehmen, sich den komplexen Songstrukturen und genialen Harmoniebildungen
hinzugeben. Wer nicht bereit ist dies zu tun, wird eine der wenigen wirklich
erwähnenswerten "außerirdisch" einzigartigen Bands dieses Universums verpassen. (...)
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| Obliveon Magazine
- Mai 2004 | verfasst von: MK | 8 von 10 Punkten |
Die Zeiten für symphonischen Black Metal stehen, wie für die Black Metal-Szene generell, nicht sonderlich gut. Da kommt die
Veröffentlichung der Magdeburger HIDDEN IN THE FOG unvermutet und unerwartet einer Erlösung gleich, auch wenn „Abstract Malestrom Paragon“ mit seinen vier Tracks zuzüglich Intro es leider nur auf etwas über eine halbe Stunde Spielzeit bringt. Die aber hat es in sich, denn das songschreiberische Potential in Verbindung mit der spieltechnischen Extraklasse zählen mit zum beeindruckendsten, was dieses Genre seit zwei Jahren hervor gebracht hat. Halsbrecherische Breaks und technisch höchst anspruchsvolle Riffs reihen sich flüssig aneinander ohne den songschreiberischen Fluss zu unterbrechen, während die orchestralen Parts, und hier vor allem die immer wieder eingeflochtenen Flöten, allen vier Songs ein ganz eigenes und charakteristisches Klangbild garantieren, das Verwechslungen ausschliesst. Als Anspieltipp sei hier das absolut geniale Titelstück genannt, das zudem noch mit diversen Zitaten aus der Klassik aufwartet und somit zum absoluten Überflieger dieser rundum gelungenen EP avanciert. Fette acht Punkte mit der Option auf weitere Höchstnotierungen in der Zukunft. (...)
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| Metal Invader (Griechenland)
- Oct. 2003 | verfasst von: Stefanos "Rohirrim" Zachariadis | 5 von 6 Punkten |
This is the first full CD release of Germany's HIDDEN IN THE FOG. You may be familiar with them, since they've been
around since 1996. already released one mini-cd one promo and one demo and they have supported bands such as AGATHODAIMON
and others. The quartet gives us bombastic majestic black metal, in the vein of ABIGOR's “Supreme Immortal Art”,
EMPREROR's “In The Nightside Eclipse” or LIMBONIC ART's “In Abhorrence Dementia” with strong classical music influences,
especially in the keyboards. HIDDEN IN THE FOG is one of the “new” style of black metal bands, which have a lot of keyboard
melodies in their music. But don't think this is anything like CRADLE OF FILTH or DIMMU BORGIR. We're talking about
Norwegian-style black metal mayhem here, with some keyboards. This 5 track CD offers music of very high quality, composed
and performed by some very skilled musicians. Bombastic drums and bass, growling, Ishahn-like vocals and haunting guitars,
mixed with majestic keyboards form this amazing release. The band seem to have the right chemistry, as the songs sound
just right; and they're not simple songs either! Don't expect the usual growling noise that some bands offer. We're
talking about 5 very high quality, experimental-like compositions, with many different melodies rapidly changing in each
song. The production is very good, although perhaps a bit weak in the bass. What really surprises me is that HIDDEN IN
THE FOG are unsigned yet. Get it while/if you can.
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| Blackmetal.at
- Jul. 2003 | verfasst von: Bernd Grünwald | 8 von 10 Punkten |
Aus Deutschland erreicht mich der aktuelle Streich der Magdeburger HIDDEN IN THE FOG, welche schon seit 1996 ihr Dasein im Underground fristen und mit "Abstract Maelstrom Paragon" ihr viertes Werk vorlegen. Zugegeben kam mir beim Betrachten des Covers als erstes der Name einer gewissen norwegischen Band in den Sinn welche ihre Alben ähnlich zu taufen pflegt, dies soll jedoch nicht den Gesamteindruck schmälern; die Songs erinnern eher an die letzten beiden EMPEROR Alben, soll heißen technische Verspieltheit trifft auf orchestrale klassische Elemente. Zugegeben bin ich nicht grad ein großer Fan der letzten EMPEROR Releases, ich gehöre zu den Personen die eher die alten Sachen bevorzugen, HITF ziehen mich jedoch sehr wohl in ihren Bann. Die CD brauchte anfangs zwar ein paar Durchläufe bis sie sich mir erschloss, dafür wurde ich dann umso mehr mit bombastischen Klangwelten belohnt welche mich nicht mehr losließen, Blast-Parts wechseln sich mit Gitarrenmelodien auf hohem technischen Niveau ab, Kreischgesang geht in mehrstimmige clean gesungene Vocals über, eine Achterbahnfahrt für Freunde ausgefeilter Arrangements. Soundtechnisch befindet sich auch alles im grünen Bereich, grad die Drums wirken manchmal etwas zu kalt, dies soll "Abstract Maelstrom Paragon" aber keinen Abstrich tun, für eine Underground-Produktion geht das Teil voll in Ordnung, übertrifft sogar manche Veröffentlichungen größerer Bands. Abschließend fällt es mir schwer Anspieltipps zu geben, "Nautilus (Swimming Through Oblivion)" und "Dignity´s Fall" überzeugen mich irgendwie am meisten, letzteres steht auch auf der Homepage als Mp3-Exzerpt zum Download bereit.
FAZIT:
Für Freunde anspruchsvollen Black Metals unbedingt zu empfehlen, HIDDEN IN THE FOG machen auf dieser CD ihren Anspruch auf den verwaisten EMPEROR Thron geltend, definitiv eine aufstrebende Band die man im Auge behalten sollte.
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| Lärmbelästigung
- Aug. 2003 | verfasst von: Lutz |
Mit "Abstract Maelstrom Paragon" legen die vier Magdeburger ihren bisher vierten Output vor und wenn man diese CD mit den auf der Internetseite
verfügbaren Songs der letzten Scheiben vergleicht, muss man den Jungs einen gewaltige Weiterentwicklung bescheinigen. Der symphonische Black-/Deathmetal
den die Band hier auf den Tonträger gebannt hat, ist von einer solch eindrucksvollen Qualität, dass man sich wirklich fragen muss, warum diese Band a) bisher ohne
Label dasteht und b) ihr Name nicht im gleichen Atemzuge mit Bands wie Cradle of filth, Dimmu Borgir oder Emperor genannt wird. Mit letzteren würde ich
HIDDEN IN THE FOG übrigens am ehesten vergleichen aber mit den beiden anderen haben sie auf jeden Fall die symphonische Tiefe und die Intensität gemein.
Die Songs wirken unheimlich durchdacht und dabei so vielschichtig, dass man auch nach diversen Durchläufen immer wieder neue Elemente und Nunancen
entdeckt. Die Produktion ist für eine Band ohne Deal eine Wucht und braucht auf keinen Fall irgendeinen "professionellen Vergleich" zu scheuen: alle
Instrumente klingen sehr differenziert und lassen sich eindeutig ausmachen. Insbesondere der Schlagzeug-Sound gefällt mir sehr gut und zumindest die Bassdrum
erinnert mich drolligerweise im positiven Sinne an Pantera - nicht unbedingt üblich aber durchaus passend. Für die anderen Instrumente habe ich jetzt spontan
keinen Vergleich zur Hand, außer vielleicht, dass mich einige Gitarrenleads stellenweise an Tiamat zu "The astral sleep"-Zeiten erinnern (speziell im Song
"Mirages of redemption"), ist aber wahrscheinlich jetzt auch nicht die bahnbrechende Entdeckung :) Trotz dieser allgemeinen Transparenz wirkt der Sound
aber sehr homogen und nicht wie eine Ansammlung einzelner Instrumente - unterm Strich also eindeutig Daumen nach oben für den Mann hinter dem Pult!
Wer mich kennt und vielleicht schon das eine oder andere Review von mir gelesen hat, weiß, dass ich nicht unbedingt der große Freund des typischen
Blackmetal-Keifgesanges bin. Das liegt aber häufig auch daran, dass dieses Gerotze so schlecht gemacht ist und komischerweise meist auch noch Hand
in Hand mit extrem einfallsloser Musik geht, so dass einem letztlich gar nichts (positives) mehr dazu einfällt. Umso besser für mich, die Band und das
Stimmungsbild dieses Reviews, dass das hier ganz und gar nicht so ist: Die Keifpassagen nerven in keinster Weise, weil sie dezent genug eingesetzt
und durch Chorpassagen und Deathgrunts ergänzt werden. Dies führt dazu, dass neben der Musik auch der Gesang sehr abwechlungsreich ausfällt
und hundertprozentig zur eben so vielschichten Musik passt. Dass der interessierte Hörer sich einige Hördurchgänge gönnen sollte, um einen ansatzweise
vollständigen Eindruck von der Musik zu bekommen, hatte ich bereits weiter oben erwähnt. Aber bei dieser Band sind auch die Texte auf jeden Fall
lesenswert, vielleicht sollte man sich sogar das Englischwörterbuch danebenlegen, um die eine oder andere Passage nachvollziehen zu können, denn um
leichte Kost handelt es sich hier beileibe nicht: Die Texte haben eine ähnlich "poetische Tragweite", wie die "Werke" von My dying bride, sind aber auch
ähnlich schwer nachzuvollziehen (das kann allerdings auch an meinem schlechten Schulenglisch liegen - vielleicht handelt es sich auch um eine lustige Ansammlung
von leeren Phrasen die ihren Nichtsinn aus dem Kontext einer retrograden Anomalie beziehen.. fragt doch einfach bei der Band nach). Ich könnte hier im Grunde
noch stunden- und zeilenlang weiterschreiben, ich würde der Qualität und Vielschichtigkeit dieser Scheibe sowieso nicht gerecht werden, insofern bringe ich es
einfach mal ganz frech auf den Punkt, bevor ich abermals den Repeat-Knopf an meinem CD-Player drücke: Begebt Euch schleunigst auf die Website der Band
und seht zu, dass Ihr Euch selber ein Exemplar von "Abstract Maelstrom Paragon" ordert. Mehr habe ich nicht zu sagen. Amen.
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| Ad Noctum
- Aug. 2003 | verfasst von: Christian Metzner | "HIGHLIGHT" |
Ja, zu dieser Scheibe kann ich nur eins sagen: GEIL! Ich habe ja im Vorfeld schon so einiges an Lobeshymnen über
diese Band gehört und war wirklich gespannt ob das alles so gerechtfertigt ist und nun kann ich dem wirklich zustimmen.
HIDDEN IN THE FOG hauen mit "Abstract maelstrom paragon" ein Album vom Stapel, welches manch renomierte Band nicht
besser hätte hinbekommen können. Als aller erstes kommt mir beim Lauschen der CD besonders eine Band in Betracht:
Emperor. Ich bin mir tausendprozentig sicher, dass gerade diese Ausnahmenband einen besonderen Einfluss auf die Jungs
ausgeübt haben, denn im Songwriting gibt es ganz klare Parallelen zu ziehen, was als absolutes Kompliment an HIDDEN IN THE FOG
zu verstehen ist, denn die Klasse von Emperor erreichen nur die Wenigsten. HIDDEN IN THE FOG gehen ähnlich
ausgeklügelt an die Songs heran und stopfen diese geradezu mit bombastischen und genialen Riffs zu, die meistens nur
von kurzer Dauer sind, da gleich die nächsten Breaks und Riffwechsel anstehen. Deshalb dauert es auch eine Zeit bis
man den Songs Herr geworden ist, was wiederum für einen langanhaltenden Gehörgenuss spricht. Das die Jungs
versierte und kompetente Musiker sind steht dabei ganz ausser Frage. Hier ist soviel Abwechslung an der Tagesordnung,
dass so manch andere Band aus deren MCD gleich einen ganzen Longplayer an Songs erzeugen kann, denn die Ideen
scheinen HIDDEN IN THE FOG nie auszugehen. Total geil finde ich auch den göttlichen Keyboardeinsatz, der wirklich
das erreicht, was er auch bezwecken soll, nämlich die Songs angemessen in Szene zu setzen und nicht in einem
Keyboardteppich zu ertränken. So oft ich "Abstract maelstrom paragon" auch höre, es zieht mich immer mehr in
seinen Bann und erschwert es mir, hier irgendwelche Schwächen zu finden, denn auch der Sound und das Cover
sind geradezu vorzüglich. Es ist wirklich eine Schande, dass so eine Band noch keinen Plattendeal an Land gezogen
hat, wenn man bedenkt, was so manche scheiss-Combo heutzutage schon alles angeboten bekommt. HIDDEN IN THE FOG
haben definitiv das Zeug dazu in die Fussstapfen von den mächtigen Emperor zu treten und das meine ich wirklich ernst.
Wenn man bedenkt, dass es sich hierbei eigentlich noch um eine junge Band handelt (der Ältestes ist gerade mal 23!),
dann kommt da wohl noch einiges auf uns zu und ich drücke Ihnen schon jetzt beide Daumen und sämtliche Hühneraugen!
(...)
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| Myrrthronth
- Aug. 2003 | verfasst von: LeichenackeR | 9,5 von 10 Punkten |
In etlichen Reviews, Interviews und anderen schriftlichen Abhandlungen, die sich um die Magdeburger/Aschersleber
Formation HIDDEN IN THE FOG drehten, wurde es ebenso etliche Male schon gefragt: Warum zum Deibel haben die
Jungs noch keinen Vertrag unter der Haube? Nicht wenige Müllkapellen schrotten den Markt mit hunderten von
belanglosen Veröffentlichungen zu und haben 'ne löhnende Firma hinter sich, eine Band wie HITF jedoch, die sich nun
bei Leibe nicht den szenehiesigen Underground-Zwängen in Bezug auf Musik und Präsentation unterordnet, krebst
selbstfinanzierend vor sich hin. Das hat man scheinbar davon, wenn man gegen den Strom schwimmt, denn das tun sie
wahrhaftig. Kein Geschrammel, kein Gepolter, keine (Pseudo-)Trueness. Diese Musiker hier legen ihre ganz eigene,
dieser Tage unglaublich originelle Interpretation von Black Metal vor, denn so, wie er hier seine Manifestation erfährt,
hat man es seit Emperor's Abschlusswerk nicht mehr vernehmen dürfen. Dabei waren es wohl Emperor (R.I.P.), die in
der bisherigen Schaffensphase der Band am einflussreichsten wirkten, lässt sich doch auf jeder Veröffentlichung der
Anhaltiner diese ehemals mächtige Institution als starke Inspirationsquelle ausmachen. Doch erwartet den Hörer auf
"Abstract Maelstrom Paragon" eine Art kleine aber merkliche Fortbewegung vom einst eingeschlagenen Weg. Denn
dieses Scheibchen bietet nicht mehr "nur" filigranen Black Metal, sondern ein gehöriger Schuss aus der Todesstahl-Wumme
wurde ins kompositorische Machwerk eingemengt. Somit kann man HITF ruhigen Gewissens als Black/Death
Metal-Band bezeichnen.
Doch wie will man eine Kreation wie die hier vorliegende optimal ausformulieren? Abwechslungsreicher geht
es nämlich kaum noch, ohne in nicht mehr nachvollziehbare Frickeleien oder stilfremde Fummeleien zu verfallen.
Die auf "Abstract Maelstrom Paragon" verkörperte Komplexität lässt sich am besten mit der eines Klassik-Werkes
vergleichen. Ebenso variierend in Aufbau und Melodieführung ist diese CD. Ebenso wie eines dieser erwähnten
Werke bietet man uns hier treibende, angreifende und ruhige, melancholische Parts, die zu jedem Zeitpunkt vor
Filigranität glühen. Dabei wird hier und da ein Keyboard eingesetzt, welches in harmonischer Zusammenarbeit mit
der Haupt- instrumentierung den Lauschenden erst vom irdischen Sein in ein galaxisähnliches, weltraumhaftes
Schweben schreiten lässt und im nächsten Moment orchestral und getragen den Triumph oder die Heimkehr von einer
langen Reise verkündet. Auch die Laut/Leise-Dynamik, die des öfteren vernommen werden kann, erinnert an
klassisch-kompositorische Ausrichtungen. All diese atmosphärischen Anhalts- punkte bilden in Kooperation
mit heiserem Krächzgesang, sägenden und melodischen, nicht selten todesmetallische Riffs ausspeienden Gitarren,
jederzeit abwechslungsreichem Drumming und vielerlei Einschüben wie cleanem Gesang oder Akkustikpassagen
ein interessantes und auf hohem spielerischem Niveau dargebotenes Technikmonster.
Diese Mini mit ihren 5 Songs inkl. Intro, die dazu noch mit einem guten, klaren Sound versehen wurden, ist
wie ein Buch und muss Seite für Seite aufgeblättert und gelesen werden. Man muss sich hineinhören in die Musik
und ihre komplexe Struktur. Demzufolge dürfte "Abstract Maelstrom Paragon" weder etwas für Puristen, noch für
Freunde von bedingungslos eingängigem Material etwas sein. Für all jene, die Gefallen daran haben, Musik
aufzudecken und zu durchdenken, ist dieses kleine Meisterwerk ein leuchtender Stern am Firmament des originellen
Black/Death Metals.
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| Metalkings (Russland)
- Aug. 2003 | verfasst von: Troll | 5 von 5 Punkten |
Übrigens, gar nicht schlecht. Sogar, wenn man jenen Fakt in Betracht zieht, dass der Einfluss von Emperor's
"Anthems To The Welkin At Dusk" fast schon zu offensichtlich ist. Aber letztenendes kann bei weitem nicht jede Band im
Black Metal behaupten, dass sie "fast wie Emperor" und zudem noch gut spielt, wie ich anmerken möchte. Umso mehr, da diese
Band eine deutsche ist und der deutsche Black Metal sich nie durch besonderen Einfallsreichtum, so bedauerlich dies auch
sein mag, auszeichnete. Nun ja, jede Regel hat ihre angenehme Ausnahme. Hochkomplizierte haarspalterische
Gitarrenriffkombinationen, verrückte Schlagzeugrhythmen, exakte Keyboardarrangements, ausdrucksstarke Soli -
alles das und vieles mehr findet ihr auf "Abstract Maelstrom Paragon". Und obwohl es noch zu früh wäre davon zu sprechen,
dass HIDDEN IN THE FOG Ansprüche auf den freigewordenen "imperischen" Thron anmelden können, kann ich mit voller
Verantwortung sagen, dass ich bislang noch keinen überzeugenderen Anwärter auf den Sieg gehört habe. Zum Abschluss muss
man die für eine Eigenproduktion überaus anständige Aufnahmequalität erwähnen. Alles in allem kann man dies so festhalten.
Und den Labels wird empfohlen, diese Band unter die Lupe zu nehmen. (...) (Übersetzung: Igor Anatzki)
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| Ancient Spirit
- Aug. 2003 | verfasst von: SasH | 10,5 von 12 Punkten | "TIP" |
Eigentlich dachte ich zuerst beim Lesen des Album Titels, dass wir es mit einem lupenreinen
DIMMU BORGIR Clone zu tun haben. Doch dieser Vergleich haut nicht so ganz hin, wobei man mit
EMPEROR doch richtiger liegt. Allerdings schafft man es die Klasse der leider aufgelösten
norwegischen Black Metal Combo nicht nur zu imitieren, nein, man verwendet die Einflüsse und
verspinnt diese mit eigenen Ideen, so dass hier dem Hörer 5 erstklassige Black Metal Songs
geboten werden. Dabei ist es aber nicht leicht mit den Songs warm zu werden, da man ähnlich
komplex zu Werke geht und somit auch gerne Breaks oder den einen oder anderen wirren Lauf einbaut.
Auf "Abstract Maetstrom Paragon" stimmt einfach alles, von der super düsteren Atmosphäre, über
den gelungenen Keyboardeinsatz bis hin zu den Arrangements. Es wird schon nach wenigen
Durchgängen deutlich, dass die Band trotz des jungen alters mit ihren Instrumenten umzugehen
weiß. Mich würde mal wirklich brennend interessieren, wie HIDDEN IN THE FOG live rüber kommen;
das wäre doch was für das Party.San 2004!? Auf alle Fälle hoffe ich, dass wir noch lange von
der Band hören werden, denn die Jungs haben Potential. Interessenten sollten auf alle Fälle nicht
lange zögern und sich die Mini-CD (schade, dass es nach ´ner halben Stunde schon wieder vorbei
ist!) für schlappe 7,- Euro bei der Band erwerben.
(...)
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| Walls Of Fire
- Aug. 2003 | verfasst von: Deni | 4,5 von 5 Punkten |
Das ist die vierte Veröffentlichung dieses 1996-gegründetes deutsches Black Metal-Quartetts
(nach "Into the Moonlight’s Cold Embrace" (Demo-Tape, 1998), "Of Hidden Chronicles and Stellar
Fires" (MCD, 1999) und "Promo 2001" (2001)) und weitgehend die beste. Ghâsh (Gesang, Gitarre,
Keyboards), Gorbag (Gitarre), Draug Carcharoth (Bass) und Botis (Schlagzeug, Keyboards) zeigen
hohes technisches Niveau und stellen vier Songs vor, deren Vielschichtigkeit und Komplexität
ihresgleichen suchen. Eindeutig von der letzten Emperor-Scheibe beeinflusst, haben die
Deutschen jedoch ihren eigenen Stil entwickelt. Sehr abwechslungsreich, mit variablem Gesang (von
Black Metal-Gekreische bis auf Death-, Clean- und Chor-Gesang), melodischen, progressiven
Gitarren und orchestralen Keyboards, die so massiv vorkommen, daß man Einflüsse der klassischen
Musik einfach nicht übersehen kann - all das klingt nur nach jeder Menge Superlativen.
Diese vielschichtige Polyphonie hat aber auch einen negativen Ausfluss auf der Musik: es ist
alles viel zu unzugänglich, zu elitär und nur schwer nachvollziehbar. Ein einziger Track hat
Ideen, die für 10 ausreichen könnten, und es wäre vielleicht besser, wenn HIDDEN IN THE FOG ein
bisschen mehr in Richtung "weniger ist mehr" denken würden. Doch auch so, wenn man sich die Zeit
nimmt sich in dieses wunderbare Album wirklich reinzuhören, kann man eine tolle Band und ein
magisches, progressives Black Metal Album entdecken. Klasse!
(...)
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| Nocturnal Hall (Österreich)
- Jul. 2003 | verfasst von: Dunja |
Es gibt Zeiten, in denen ich wahrlich froh darüber bin bei einem Magazin mitzuarbeiten, denn andernfalls würden mir wohl einige talentierte Bands unbekannt bleiben – und genauso geht es mir, wenn ich mir das neue Album der Magdeburger HIDDEN IN THE FOG anhöre, wobei es mir wirklich schleierhaft ist, warum diese Band nicht schon viel bekannter ist bzw. noch kein Label hat.
Bereits seit 1996 tummeln sich die Vier im Deutschen Underground, leider kann ich nichts über die vorangegangenen Veröffentlichungen sagen, aber
'Abstract Maelstrom Paragon' ist seit langem das Beste, was ich von einer Demo-Band gehört habe. Besonders EMPEROR-Fans sei dieses Glanzwerk ans
Herz gelegt, denn seitdem die begnadeten Musiker ihren Abgang verkündeten gab es keine Band, die Vergleichbares geschaffen hat – HIDDEN IN THE FOG jedoch
gehen ihre Sache ähnlich an und somit erinnert die CD sehr an das letzte grandiose Machtwerk der Norweger – 'Prometheus'. So sind die Songs – ganz EMPEROR-like – sehr verstrickt und komplex aufgebaut, was
dem Hörer zwar anfangs noch etwas anstrengend erscheint, aber nach mehreren Durchläufen dann die volle Wirkung entfaltet. Es ist einfach herrlich,
wie schön die diversen Stilrichtungen gemischt werden, wie nahtlos von einem schnellen, blackigen Teil in einen ruhigeren, fast schon progressiv
klingenden gewechselt wird, wie verspielt hier ans Werk gegangen wird, ohne auch nur einen Hauch an Aggressivität einzubüßen. Hinzu kommen noch
Stimmungselemente wie Chöre und soundtrackartige Keyboardteile, die dem Album ebenfalls eine ganz besondere Note verleihen. Auch von Sound und
Aufmachung steht 'Abstract Maelstrom Paragon' (ob das beabsichtigt war, den Titel nach dem DIMMU BORGIR–Schema aufzubauen?) diversen Labelveröffentlichungen um nichts nach, kann etliche sogar übertrumpfen – demnach sollte es nun wirklich kein Problem sein ein geeignetes Label zu finden. Bis dahin rate ich der Metalgemeinde lächerliche 7 Euro einzusacken und an die Band zu schicken – so gut habt ihr euer Geld schon lange nicht mehr investiert. (...)
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| Voices From The Darkside
- Jul. 2003 | verfasst von: Ramon Claassen/F. Cthulhu E. |
Ramon Claassen’s words of praise: forgive us for doing it the long way... in the summer time when the
weather is fine I usually don’t give a fuck about Black Metal. Bands like TWISTED SISTER, DIO, MAIDEN or SAXON
(my “Sunshine Reggae”), and a good beer – that’s what I call summer feeling! But HIDDEN IN THE FOG simply rule
supreme! I mean, melodic Black Metal on summer festivals in the dark is okay but traditional or even the rather
sophisticated stuff HIDDEN deliver simply requires a certain spiritual level I can’t reach with the sun shining
warm on my belly, the birds singing and the bees buzzing. But let me tell you something: with their new album HIDDEN
IN THE FOG did not only manage to put me in a Black Metal mood, no, even the sun stopped shining and right now we’re
drowning in rain, haha! No, seriously, I always intended to call HIDDEN the only true heir to EMPEROR’s throne (okay,
let’s wait for the new SIRIUS record) but somehow their previous albums never quite reached that level. Maybe a DIMMU
level with a completely different approach, though. Now, with 'Abstract Maelstrom Paragon' HIDDEN present themselves
incredibly mature. First of all, let me brag about their phenomenal skills a bit: the sound has become professional,
orchestration and instrumentation are miles above average and the whole album was written in partiturs! Still, the
band doesn’t forget the non-musicians among their fans: everything is well structured so that nobody gets lost.
HIDDEN IN THE FOG seem to have slightly different influences than EMPEROR, though, especially in the classic sector
as they sound lighter and maybe a little more cutting. But their true achievement is that their music creates images
in the one’s mind: listening to the title track for example makes me see a Demons’ ball with distorted figures
dancing in a palace of ice. They’re slaves to the music for as soon as the band starts blasting, the creatures are
forced to slaughter each other until the song becomes mellow again, making them dance together once more. Yeah,
I know I’m sick but what really makes me furious is the fact that as far as I know the band still doesn’t have a
record deal! Unbelievable! Don’t you dare and hesitate getting this piece of excellence, try to catch ‘em live as
well and visit the band’s great website now!
F. Cthulhu E.’s praise: this certainly is an album that is bound
to re-define Black Metal standards in the German scene. Moreover, I predict that HIDDEN THE FOG will be one of the
next German underground acts that will arise from the pits and receive their well-deserved recognition and public
appreciation. That is for sure. Why that is so? Well, the band has been standing for high–standard material for
quite a while now, but this album surpasses all the previous recordings they’ve accomplished so far. I don’t think
there are many acts in the Black Metal scene that can compete with this complexity, this subtle juxtaposition of
symphonic ingredients and varying Metal attacks (parallels to EMPEROR and LIMBONIC ART are evident in this respect…).
Let me just quickly comment on the five entities that constitute this jewel: 'Introitus' – the intro as you may
guess. Warped synth sounds with a snarling voice hovering above… very spherical. 'Mirages Of Redemption' – the
first actual track on the album… very complex interweaving of melody lines, partly some fragile oriental leads. A
worthy opener so to speak. 'Nautilus (Swimming Through Oblivion)' – this track is introduced by acoustic
guitar pickings that are accompanied by polyphonic male vocals… very melancholic. There is an exceedingly solemn and
festive interval in the middle of the track, which adds a very special note I think. The bass-work is brilliant in
this song, quite playful actually. At the end the track is resolved by progressive chord-work, which suits the bizarre
atmosphere just right. 'Abstract Maelstrom Paragon' – again there are quite progressive chords. This time at the
beginning of the track. The oeuvre develops into an intricate and complex masterpiece of black magic. Finally it is
rounded off by a major-resolution, which I deem very festive again.'Dignity’s Fall' – this song is so very fierce and
dynamic. Very fast drumming at rates… one can sense that Botis, the drummer, is a CRYPTOPSY freak, hahaha. Just in
brief an evaluation of the musicianship and its qualities – I think the guitar-work, Ghâsh and Gorbag are doing, sounds
so skilful and precise, the sound is a pleasure, too… no further comments. As a I mentioned above, the bassist,
Draug Carcharoth, is doing an extremely filigree job as well. He doesn’t just support the guitarists but he evolves his own secret life in the compositions… exquisite! Botis, the drummer, is doing such a good job, too. Very tight drumming (except for a few rolls… but these flaws are minor in nature!)… the only thing that bugs me
is the bass-drum sound. I think it somehow doesn’t fit into the very good overall sound of this record. It’s too
cold, too technical… if you know what I mean. But that is personal taste. Then the singer (???), Ghâsh, who’s also
playing guitar – he sounds so very wicked and venomous. I reckon he gargles little snakes every morning to get
into gear and vomit forth these ghastly vocals. My opinion? Definitely a must-have and a very promising release of these Black Metal masters… buy or die! (...)
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| Heavy Metal Mania (Griechenland)
- Jul. 2003 | verfasst von: Harry "Shadowcaster" V. | 8½ von 10 Punkten |
HIDDEN IN THE FOG is a German Black Metal band. You might know them since they have already release
one demo and two CDs and they have shared the stage with bands like Agathodaimon, Nagelfar, Gardens Of Gehenna
and others. Their work here is very good and interesting. I'd say they belong to the new wave of Black Metal that
wants the bands to add many keys and melodies in their sound, thus making the music symphonic and pompous. They
achieve this but it doesn't work against the aggression and the evil atmosphere. There are many fast moments and
the music is intense from the beginning to the end. I liked the fact that they try to insert some emotions which
makes the music sound a bit melancholic at times. Another special thing about this band is the vocals. Most time
they are classic Black Metal vocals, but there are also many narrations, scream vocals and some choir moments as
well. Last but not least, the production is excellent. A very good CD by a promising band.
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| Vates Noctis
- Jul. 2003 | verfasst von: Medion | 9 von 10 Punkten |
Schon irgendwie verwunderlich – Monat für Monat werden unnütze Tonträger von Labels auf den Markt geschwemmt, eine Band wie HIDDEN IN THE FOG hingegen dümpelt
seit 1996 im Underground umher, weil ihr Potential anscheinend nicht wahrgenommen oder einfach ignoriert wird...
Bereits um die vierte Veröffentlichung handelt es sich bei 'Abstract Maelstrom Paragon', aber schon seit ihrem ersten Demo beweisen HITF eigentlich, dass
man sie nicht in eine Schublade mit anderen durchschnittlichen Demobands stecken kann. Mit „Abstract Maelstrom Paragon“ scheinen die Deutschen nun ihren
Stil perfektioniert zu haben und präsentieren 4 neue Tracks (+ Intro), mit denen sie ihre Avantgardestellung in der Underground-Szene untermauern. Zwischen
der Perfektion auf EMPEROR‘s 'Prometheus' und der Kälte von SATYRICON‘s 'Volcano' treiben HITF extremen Metal auf die Spitze und zeigen ausgefeiltes Songwriting,
technisches Können und eine große Portion an Individualität. Düsterer Bombast, sehr klassisch angehaucht, dann wieder Blastbeat-Attacken an der Grenze
zur Kakophonie und dazwischen ruhige Akkustik-Passagen, machen jeden der 4 Songs zu einem Erlebnis für sich. Zwar scheint alles wie aus einem Guß, doch
bietet jeder Track neue Ideen und Elemente, und so benötigt die CD auch einige Durchläufe, um sich dem Hörer erst so richtig zu erschließen. Kritik bleibt
somit von meiner Seite nur spärlich gesät. Einerseits ist der Sound zwar glasklar und transparent, für meinen Geschmack jedoch fast zu steril, besonders
die Drums klingen sehr nach D-Drum und zu wenig natürlich. Des Weiteren sind die Songs zuweilen fast zu überladen an Arrangements bzw. zu vertrackt, so
daß das Material gelegentlich schon ganz schön anstrengend wird. Nichtsdestotrotz hätten HITF schon lange das Zeug zu einem ordentlichen Plattendeal,
hoffentlich wird ihnen dieser ja durch „Abstract Maelstrom Paragon“ ermöglicht. Fans avantgardistischen Black Metals unbedingt anchecken. (...)
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| Mordor Magazin (Schweiz)
- Jun. 2003 | verfasst von: Andy Waldner | 9 von 10 Punkten | Fazit: "absoluter Kauftipp" |
Diese Veröffentlichung ist bereits die vierte der deutschen Band. Nach zwei recht erfolgreichen CDs und einem Demo-Tape schreiben sie
mit dem Album "Abstract Maelstrom Paragon" ein weiteres Kapitel deutscher Black Metal Geschichte. Dass HIDDEN IN THE FOG auf einem hohen
technischen Niveau spielen, wird einem sofort klar. Der ganze Sound ist enorm komplex und donnert gewaltig aus den Boxen. Die Gitarrenriffs
kommen immer ordentlich hart, sind aber vollgepackt mir anspruchsvollen, fingerbrecherischen Details. Im weiteren werden viele Melodien geboten,
die teilweise schon beinahe in den Klassik Metal gehen. Diese werden so gekonnt in die Songs eingebaut oder von Brutalo-Riffs ummauert,
dass sie sich voll in die Lieder integrieren können. Für weitere Atmosphäre sorgt das Keyboard, welches sehr häufig eingesetzt wird. Die Sounds
die dabei vom Keyboard ausgehen sind sehr individuell und sorgen so für die eine oder andere Überraschung. Was mich sehr beeindruckt ist, dass HIDDEN
IN THE FOG trotz so viel Melodie und Verspieltheit immer noch so aggressiv sein können. Die Songs werden meist im Schnellzug-Tempo
heruntergedonnert. Doublebass Attacken gibt es eigentlich nonstop zu hören und auch infernale Blast Parts gehören zum Programm. Allerdings
beschränkt sich der Schlagzeuger nicht nur auf diese handelsüblichen Beats, sondern liefert immer wieder einfallsreiche und rhythmisch
anspruchsvolle Drum Beats. Ein weiterer wichtiger Bestanteil sind natürlich die Vocals. HIDDEN IN THE FOG setzten hier auf klassische Black
Metal Kreischvocals. Wer die Band kennt weiss, dass sie sich damit aber nicht begnügen würden. Auch hier bieten die vier weit mehr, z. B.
mehrstimmige Cleangesänge. Dies gibt den Songs einen etwas emotionalen Einschlag und steigert das orchestrale Feeling . Diese CD kann mich
von Anfang bis Ende überzeugen und bietet mit 33 Minuten eine annehmbare Spielzeit. Die Produktion ist von Feinsten und auch covermässig ist
alles im grünen Bereich.
(...)
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| Amboss Mag
- Jun. 2003 | verfasst von: Eller | "Empfehlung" |
Der Nachfolger von "Promo 2001" zeigt die Magdeburger Black Metaller ein Stück gereifter, aber dadurch auch noch komplexer.
War es schon nicht einfach, den Songkonstruktionen beim letzten Werk zu folgen, haben HIDDEN IN THE FOG noch eins drauf gelegt. Das beeindruckt
den Rezensenten, lässt ihn aber auch einmal mehr in Verwirrung zurück. Selbst das Lesen der beigelegten Info macht einen nicht schlauer,
wenn man ein Laie auf dem Gebiet der klassichen Musikkomposition ist. Erst nach mehreren Durchläufen des Silberlings wird es klarer, das Bild,
welches HIDDEN IN THE FOG mit ihrer Musik zu übermitteln versuchen. Am besten, man orientiert sich wieder am etwas eingängigeren Gesang, der
erneut variabel von keifend bis mehrstimmig clean zu hören ist. Ein Mix aus Black Metal und Klassik, wie auch irgendwie die Musik von HIDDEN IN THE FOG. Sehr verquere Melodien verpackt in hochkomplizierte schwarzmetallische Klangstrukturen bahnen sich wieder und wieder ihren Weg durch die Gehörgänge und versuchen dem Gehirn das Streben nach Perfektion in dieser Musikrichtung zu vermitteln. Wer hier zu schnell aufgibt, verpasst eines der eigenständigsten (und gleichzeitig kompliziertesten) Alben der deutschen Black Metal Szene. (...)
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| The Dark Site
- Okt. 2003 | verfasst von: Proserpine |
HIDDEN IN THE FOG konnten mich schon mit ihrer "Promo 2001" begeistern und für mich war es nur eine Frage der Zeit, bis sie unter den Fittichen einer Plattenfirma werkeln würden. Nun, zwei Jahre später, muss ich allerdings feststellen, dass die aktuelle Langrille wieder als Eigenproduktion erscheint. An den musikalischen Fähigkeiten kann es jedenfalls nicht liegen, denn die sind im Laufe der Zeit noch ausgereifter und präziser geworden. Bestanden die Stücke der "Promo 2001" aus guten Black-Metal-Songs, setzen die Burschen dem Ganzen jetzt noch eins drauf und feilen an den Song herum, bis wirklich alles stimmt. Dabei scheuen sie sich auch nicht sehr ruhige und schleppende Passagen zu verwenden, wie dies z.B. in "Nautilus (Swimming Through Oblivion)" der Fall ist. Durch den fiesen Gesang und die im weiteren Verlauf zukommende Schnelligkeit, ergibt sich ein sehr ansprechender Song. Einfach gestrickt ist das Material jedenfalls nicht und man braucht einige Durchläufe, um die verschiedenen unterschwelligen Momente zu erfassen. Da lauert hinter jeder Ecke eine versteckte Melodie, die das Ohr gar nicht so schnell vernehmen kann. Diese werde oft von den Tasten erzeugt, welche sich aber keinesfalls in den Vordergrund drängen und die Atmosphäre rauben – vielmehr bleibt das Keyboard etwas im Hinterhalt, agiert da aber sehr wohlgefällig. Das fällt mir z.B. im Song "Mirages Of Redemption" auf, denn da ist der Einsatz dieses Instrumentes wirklich nicht wenig, aber so eingesetzt stört es keinesfalls. Das Zusammenspiel der einzelnen Instrumente ist stimmig und der Klangteppich wird schön mit passenden Melodien ausgefüllt. Vielleicht ist die Spielzeit von gut 30 Minuten etwas wenig für eine CD, aber die gebotene Musik entschädigt da einiges. Die sehr gute Produktion, das farbige Booklet und die gepresste CD seien da nur nebenher bemerkt. Auch zwei Jahre später bleibe ich bei dem Urteil mit der Plattenfirma... vielleicht wird es ja was bei der nächsten Scheibe!? (...)
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